Hertie kommt wieder / Wird KiK schick? / „REWE Beste Wahl“

Hertie kommt wieder – als Onlineshop

Drei Jahre ist es nun schon her, dass die letzten Hertie-Filialen für immer ihre Türen schlossen. Zahlreiche Häuser stehen nun leer und sind in vielen Städten schwer vermittelbare, leerstehende Ruinen. Doch jetzt kommt Hertie wieder. Wieder einmal. Doch keine Hoffnung für die Vermieter und Stadtplaner. Im Internet soll Hertie noch einmal als Marke sein Glück versuchen. Mit Nils und Jan Klöker haben zwei Unternehmer aus dem niedersächsischen Osnabrück die Marke aus der Insolvenzmasse gekauft und wollen nun einen Onlineshop unter dem Namen Hertie betreiben. Er soll zwischen Ende 2012 und Mitte 2013 eröffnen. Vorbild für das neue Online-Kaufhaus sind Amazon und Otto. Zielgruppe sollen Familien sein. Ein detailliertes Konzept gibt es noch nicht, wohl aber bereits einen Slogan: „Hertie – Viel Spaß beim Einkaufen“ Schon jetzt kann man sich unter Hertie.de für einen E-Mail-Newsletter anmelden. Jan und Nils Klöker führen die HDK AG in Osnabrück. Das Unternehmen betreibt eigenen Angaben zufolge mehr als 20 Online-Shops mit 40 Mitarbeitern in verschiedenen Sortimentsbereichen. Unter anderem gehören Telefon.de, das Teppichkaufhaus Tepgo.de und der Tischdeko-Shop Serviette.de zu HDK. Auch ein Logo gibt es schon: Wie eine Mischung aus den Logos von ebay und Hipp wirkt das grellbunte Zeichen auf hertie.de, hier könnte man auch einen Babyartikel-Shop vermuten.

Während nur wenige Kilometer weiter in der Osnabrücker IhrPlatz-Zentrale bald die Lichter ausgehen werden soll in dieser Stadt bald eine bereits gestorbene Marke, erneut, wiederbelebt werden.

Ob der Name Hertie diesmal erfolgreich wird bleibt abzuwarten, Herrmann Tietz, Kaufhausgründer und Namensgeber, würde sich bestimmt nicht über das freuen, was seit Jahren mit seinem Namen passiert.

 

Startseite der Hertie-Homepage. Unten Werbung für andere Unternehmen der Firma

 

Nils und Jan Klöker

 

Die Qual der besten Wahl – REWE nennt Qualitätseigenmarke um

 

Die Supermarktkette REWE hat vor Kurzem ihre sogenannte „Qualitätsmarke“, eine Eigenmarke die sich durch einen höheren Preis und angeblich bessere Qualität von den Discount-Eigenmarken (bei REWE „ja!“) abhebt, einen neuen Namen und ein neues Verpackungsdesign verpasst. Die 2006 im Zuge der großen Namensumstellung („REWE Big Bang“) eingeführte „Marke REWE“ (Schreibweise „REWE“) wurde nun auf den Namen „REWE Beste Wahl“ umgestellt. Welchen Vorteil diese Umstellung auf Qualität haben soll ist fraglich. Fest steht nur, dass nun alle Produkte mit neuem Namen und neuer Verpackung ausgestattet werden müssen, bisher sind erst 200 Produkte umgestellt worden.

 

Das neue Logo und die neuen Verpackungen

 

Das REWE-Design von 2006 bis 2012

— Kurz notiert —-

Real ändert Onlinestrategie

Die SB-Warenhaukette real macht aus einem zwei: Onlineauftritt und der real-Onlineshop sind nun beide unter real.de zu erreichen, somit entfällt die Auswahl zwischen den beiden Seiten auf der Startseite.

 

 

Neue Strategie: EDEKA neukauf und aktivmarkt werden EDEKA

Mit einer großen Werbekampagne hat die EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover das Konzept mit den beiden Vertriebsschienen EDEKA aktivmarkt und EDEKA neukauf aufgegeben. Die beiden unterschiedlichen Bezeichnungen geben Auskunft über die Markt- und Sortimentsgröße. Ab sofort laufen beide Unternehmen nur noch unter dem Namen EDEKA. Beworben wurde diese Aktion unter dem Slogan „Ja, ich will E!“ (E=EDEKA) und einer großen Gewinnspielaktion unter ja-ich-will-edeka.de Ob die Umstellung auch andere Regionalgesellschaften betrifft steht nicht fest.

 

Wird KiK schick? Neues Filialkonzept geplant

Der Textildiscounter Kik will mehr Präsenz in Stadtzentren zeigen und hochwertiger auftreten. „Wir wollen künftig stärker in die Innenstädte und die Lagen mit viel Laufkundschaft“, sagte Kik-Chef Michael Arretz dem Berliner „Tagesspiegel“. Auch solle die Ausstattung der Läden hochwertiger werden. 400 Filialen seien bereits „für einen einstelligen Millionenbetrag“ modernisiert worden. Bis 2015 sollen mehr als 2.000 Filialen modernisiert werden. „Wir investieren rund 20 Millionen Euro“, sagte Arretz. Kik betreibt 2600 Filialen in Deutschland und hat 17.500 Mitarbeiter. Die HH Holding, die Anteile an Kik hält, hatte in der vergangenen Woche mehr als 100 Filialen von Schlecker XL und Ihr Platz übernommen. Aus 20 bis 30 Läden sollen nach Angaben von Arretz Kik-Filialen werden.

 

Aldi Nord: Der große Umbau geht weiter

Am neuen Filialkonzept für die Filialen des Ur-Discounters Aldi Nord wird weiter gefeilt. Nachdem bereits zahlreiche Märkte das neue Konzept eingeführt haben (JdB Blog berichtete) wird nun am Feinschliff gearbeitet. So wurden nun auch die Aufkleber an den Eingangstüren nach Aldi Süd-Vorbild ersetzt, statt „Eingang“ und „Ausgang“-Schildern im Retro-Look geben nun Pfeile Auskunft. Das Adressschild aus Papier wurde durch einen Folienaufkleber ersetzt.

Die größere Veränderung: Statt übergroßen Aldi-Logos kleben in den Schaufenstern nun blass-graue Aldi-„A“s.

 

+++ In eigener Sache: Wegen technischer Probleme hat sich die Veröffentlichung der unter „Demnächst“ angekündigten Artikel leider stark verzögert. Ich bitte dies zu entschuldigen. +++

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