Penny dreht auf, Neues von Schlecker, Nepp mit Prämien im Supermarkt

Penny dreht nicht durch, sondern auf: Sammelaktion von 2011 wiederholt sich

Der Discounter Penny hat in dieser Woche wieder seine Sammelaktion für Autos gestartet. Ab 15 € Einkaufswert gibt es 4 Sticker, die in ein Sammelheft geklebt werden müssen. Hat man ein Bild eines Autos, bestehend aus 8 Stickern, komplett, hat man ein Auto gewonnen. Außerdem gibt es in diesem Jahr in den Stickertüten auch einen Rabattcoupon, bei dem man beim Kauf eines Produktes der neuen Eigenmarke PENNY ein zweites gratis bekommt.

Diese Autos gibt es diesmal zu gewinnen: 1x Mercedes SLK, 9x smart for two, 5x Nissan Qashqai, 7x VW Beetle, 3x Toyota Prius Hybrid

Für diese Aktion hat der angeschlagene Konzern anscheinend wieder reichlich Geld übrig. Bis auf die neue Schrift und das neue Penny-Logo hat sich die Werbekampagne vom Vorjahr kaum geändert, im letzten Jahr hieß das Motto „Penny dreht durch“.

>>> WEITERE INFORMATIONEN UND EINE OFFIZIELLE TAUSCHBÖRSE GIBT ES HIER: http://www.penny.de/aktionen-unterhaltung/autoaktion/

PS: Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Artikel NICHT als Tauschbörse. Die Kommentar werden nicht freigeschaltet. Danke für Ihr Verständnis.

Motto der Aktion

Produkte der neuen Eigenmarke „PENNY“

Was wird aus Ihr Platz?  Welche Fehler machte Schlecker?

Während der Verkauf der Schlecker-Tochter IhrPlatz weiterhin offen ist, die Verkaufsgespräche gehen laut insolvenzverwalter witer und seinen nicht aussichtslos, berichtet die Wirtschaftswoche (WiWo), welche fatalen Fehler Schlecker bei dem Drogerieunternehmen gemacht hat. Schlecker hatte IhrPlatz 2007 aus seiner zweiten Insolvenz zum Schnäppchenpreis gekauft und es seitdem als Premium-Linie betrieben. Ein ehemaliger IhPlatz-PR-Manager berichtet, dass Schleckers Umgang mit der Marke fatal war. Die Werbung für die Ihr-Platz-Filialen und die neuen, großzügigeren Schlecker-XL-Märkte ähnelten sich bald bis hin zur Gestik der Models auf den Werbefotos. Und Online-Shopper werden noch heute von der Ihr-Platz- zur Schlecker-Homepage weitergeleitet. Die Kunden verlieren die Orientierung. Außerdem habe die Einführung der Schlecker-Eigenmarke AS (A wie Anton, S wie Schlecker) nicht zum Zweimarkenprinzip gepasst, da das Image der Eigenmarke wie das des Unternehmens Schlecker nicht für Premium sondenr für billig steht. Man habe IhrPlatz auf „das Niveau von Schlecker gebracht“. Außerdem habe man das neue Premiumkonzept der ehemaligen Eigentümer, das das 70er-Jahre-Image ablösen sollte, nicht umgesetzt. Die Finanzinvestoren Goldman Sachs und Fortress hatten die Drogeriekette nach einer ersten Insolvenz 2005 übernommen ihr ein modernes Wellnesskonzept verpasst. Produktwelten um Schönheit und Gesundheit ließen in den aufgefrischten Läden den Umsatz um rund 20 Prozent steigen. Daher sei „Das Wellnesskonzept stecken geblieben. Hunderte von Ihr-Platz-Filialen sehen noch aus wie in den Siebzigerjahren.“ Was aus der Drogeriemarktkette nun wird ist offen, weiterhin Hoffen und Bangen für die Mitarbeiter.

Wer profitiert von der Schlecker-Pleite?

Nach dem Zusammenbruch der Drogeriekette Schlecker kämpfen nun die anderen Ketten und der restliche Einzelhandel um die Schlecker-Kunden. Nach Angaben von Einzelhandelsexperte Wolfgang Adlwarth von der Marktforschungsfirma GfK gehen 40% des früheren Schlecker-Umsatzes an die Drogeriemärkte, weitere 40% an Supermärkte und SB-Warenhäuser und 20% an die Discounter. Und all diese Märkte beginnen jetzt mit einer Werbeschlacht: Die Drogeriemarktkette Müller schaltet nun ganzseitige Anzeigen in der Bild am Sonntag, REWE und Kaufland werben mit Sprüchen wie „Da können Sie sich den Weg zum Drogeriemarkt sparen.“ Außerdem hat Aldi Süd mit einer Preissenkungsoffensive für ca. 20 Drogerieartikel begonnen, Norma und die anderen Discounter legten direkt nach. Real spricht von 1000 reduzierten Produkten.

dm neuer Marktführer: Im Drogerie-Einzelhandel ist dm künftig rechnerisch Marktführer mit einem Jahresumsatz von 6,2 Milliarden Euro. Auf Platz zwei folgt Rossmann mit 5,6 Milliarden Euro, danach ist Müller nun mit drei Milliarden Euro die neue Nummer drei und nimmt damit den Platz von Rossmann ein. Zwar ging es wohl schon seit 2008 mit Schlecker bergab, trotzdem war man weiterhin Marktführer und unangefochtene Nummer Eins.

Schlecker expandiert in Spanien

Zwar ist das Mutterunternehmen aus Ehingen insolvent, trotzdem will das ziemlich unabhängige Tochterunternehmen in Spanien bis zum Verkauf bis zu 62 neue Märkte in Spanien eröffnen. Derzeit betreibt Schlecker dort 1127 Filialen und beschäftige 3228 Mitarbeiter.

Nepp mit Sammelaktionen: TCC verkauft China-Ramsch als teure Marke

Vielleicht haben Sie schon die neue Sammelaktion von real mitbekommen. Was mit den Murmeln ein Erfolg war, wird nun mit Ice Age 4-Dominosteinen wiederholt. Aber wer steckt dahinter? Nach Informatinen der FAZ ist es die Firma TCC aus den Niederlanden. Doch das ist nicht die wichtige Nachricht. Nein, diese Firma betreibt, im Auftrag von verschiedenen Supermärkten, Verbrauchertäuschung vom aller Feinsten! TCC kauft Lizenzen von Top-Marken wie WMF, Rösler oder Kappa und produziert die angebliche Markenqualität als Ramschware in China! Wenn Sie beispielsweise bei REWE denken Sie sammeln für günstige Töpfe und Pfannen von WMF, Qualität Made in Germany, dann werden Sie hinters Licht geführt und erhalten China-Ware unter teurem Namen. Also aufgepasst, achten Sie auf den Herrsteller und vergleichen Sie die Sammelaktions-Ware mit Produkten aus den Original-Shops. Das NDR-Verbrauchermagazin berichtete bereits im letzten Jahr über diesen Verdacht, doch jetzt ist bestätigt, dass eine Firma gezielt im Auftrag der Märkte nach diesem Prinzip arbeitet.

>>> Weitere Informationen finden Sie in diesem Video:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/recht_verbraucher/treuepraemien103.html

Neue Plagiate bei den Discountern: Wer was nachmacht

Markenprodukte werden bei den Discountern Aldi, Lidl und Co. schon lange als billige Eigenmarke kopiert. Ein weiteres, ziemlich dreistes Beispiel ist eine neue TK-Pizza-Sorte, die fast zeitgleich bei Aldi Nord und Lidl beworben wurde. Denn hier hat man sogar den Namen fast übernommen. Wer kennt sie nicht, die Werbung von Dr. Oetker für seine Pizza namens „Die Ofenfrische“ die sich schon lange nicht mehr geändert hat. Nun haben die Discounter auch einen neue TK-Pizza im Sortiment. Bei Lidl heißt sie „Die Knusperfrische“, bei Aldi Nord „Die Pizza-Frische“: Hier war man nicht sehr kreativ bei der Namensfindung für die billige Dr. Oetker-Kopie.

 Das Original

Die Fälschung von Aldi Nord

Die Fälschung von Lidl

Quelle: Google Bilder, lidl.de

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