SCHLECKER-Hilfen auf der Kippe

Das Land Niedersachsen hat als erstes von 16 Bundesländern eine Bürgschaft für die geplanten Transfergesellschaften abgelehnt. Damit wackelt auch die Zusage um einen Kredit des Landes Baden-Württemberg (Schlecker-Hauptsitz) in Höhe von 71 Millionen Euro. In die Transfergesellschaften sollen die entlassenen Schlecker-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis sie einen neuen Job gefunden haben. In einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Brief an seinen baden-württembergischen Amtskollegen Nils Schmid (SPD) schrieb Niedersachens Wirtschaftsminister Bode, dass er nicht wisse, ob Schlecker überhaupt eine Zukunft hat. Die Wirtschaftsprüfungsfirma PwC war in einem Gutachten zu dem Schluss gekommen, dass die Bürgschaft „noch vertretbar“ sei. Insolvenzverwalter Geiwitz will den Kredit später mit den Erlösen aus dem Verkauf der Auslands-Töchter von Schlecker tilgen. Bode hält die Umsatzprognosen des Insolvenzverwalters aber für zu optimistisch. Deshalb blieben „im Ergebnis sogar Zweifel, ob der Insolvenzverwalter überhaupt während der Dauer der geplanten Transfergesellschaft den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten kann“.

HEUTE wird in Baden-Württemberg über den Überbrückungskredit entschieden.

Aber auch an den Transfergesellschaften kommen Zweifel auf. Dort soll zu wenig Lhn gezahlt werden. Die Schlecker-Mitarbeiter haben die Wahl ob sie zum 28. März gekündigt werden oder in eine von vielen, noch nicht eingerichteten, Transfergesellschaften wechseln und dafür einen neuen Vertrag unterschreiben.

> Mit Informationen von Reuters.com
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